23-01-2018 





Arnstadt besiegt den SC Leinefelde 1912 mit 4:2

Geschrieben von rkue am 02.05.11 um 17:06 Uhr • Kommentare (0) • Artikel lesen

Kategorie: Thüringer Allgemeine

Die Eichsfelder ließen den Kampfgeist, der sie in den letzten Wochen auszeichnete, vermissen. Die Minuten vor dem Ende aufkeimende Hoffnung wurde schnell im Keim erstickt. Vor allem mit der Leistung in der ersten Halbzeit waren die Verantwortlichen alles andere als zufrieden.

"Wir haben uns taktisch schlecht präsentiert, die Positionen nicht gehalten", kritisierte Betreuer Sebastian Stang. Cheftrainer Jörg Weißhaupt stimmte in den Tenor ein: "Wir haben die Zweikämpfe nicht angenommen, zu weit von den Gegenspielern weggestanden", bemängelte der Nordhäuser und erkannte den Sieg der Gastgeber als "absolut verdient" an. Das einzig Gute sei gewesen, dass es zur Halbzeit nur 0:1 stand, denn die Arnstädter trafen Pfosten und Latte und scheiterten zudem an Torsteher Andreas Knoll. "Wir hätten schon in der ersten Halbzeit völlig untergehen können", so das ernüchternde Fazit von Stang.

Der 0:1-Rückstand durch den Treffer von Jens Lippert (36.) ließ die Leinestädter zur Pause noch auf die Wende hoffen. Die bis dahin einzige Torchance vergab SCL-Kapitän Martin Weinrich, dessen Schuss in Bedrängnis das Gehäuse knapp verfehlte (35.). Doch die Hoffnung der Gäste wurde nach dem Wechsel schnell zunichte gemacht. Bereits in der 48. Minute besorgte Lippert das 2:0. Spätestens nach Peter Springers 3:0 in der 65. Minute schienen die Würfel gefallen. Doch mit dem Nachlassen der Arnstädter rissen sich die Leinefelder plötzlich noch einmal am Riemen.

Vor allem der eingewechselte Martin Becker sorgte für Wirbel. Nach der Balleroberung gegen Arnstadts letzten Mann erzielte er das 1:3 (80.). Drei Minuten später wurde er vom ebenfalls von der Bank gekommenen Oliver Lorenz geschickt und legte den Ball mustergültig für den vorgestürmten Verteidiger Gregor Reinhold auf, der die Partie mit dem 2:3 plötzlich wieder spannend machte (83.). Doch ein Ballverlust von Rick Küntzelmann leitete die endgültige Entscheidung ein. Danny Gothe klärte die Fronten in dieser Partie (86.). "Da war heute nicht der nötige Biss in unserer Mannschaft zu sehen", konstatierte Sebastian Stang.


Fabian Kappel / 02.05.11 / TA


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